Recht gegen Rechts
Wer, sei es professionell wie privat, im Umgang mit Jugendlichen mit rechtsextremen Äußerungen konfrontiert wird, reagiert vielfach tief verunsichert. Es tauchen Fragen auf wie: Was darf ich machen? Was muss ich machen? Und ist, was juristisch geboten ist, auch pädagogisch sinnvoll? Der Workshop will Antworten auf solche Fragen zusammen mit den Teilnehmer/innen erarbeiten. Ausgangspunkt des Workshops ist die juristische Basisinformation:
- Verfassung und Grundrechte
- Strafgesetzbuch
- Jugendschutzgesetz
- Indizierungsverfahren
- Schulrecht
- Hausrecht / Hausordnungen
Anhand von aktuellen Fallbeispielen und Materialien wird den Teilnehmern/innen die Möglichkeit geboten, gemeinsam mit dem Referenten Methoden und Strategien zu entwickeln, die die Handlungsspielräume, die der Gesetzgeber lässt, ausnutzen und pädagogisch sinnvoll scheinen. Dabei kann und wird auf die vor Ort an den Schulen vorzufindenden Situationen eingegangen werden, und so die Handlungsoptionen zusammen mit dem Kolloquium an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst und maßgeschneidert werden.
Zu fragen ist bspw.:
- Wo sind strenge Verbote gefordert?
- Sind Verbote pädagogisch immer sinnvoll?
- Demokratieerziehung durch Schülerbeteiligung oder gar Schülervertretung?
- Ist es strafbar, rechtsextreme Materialien in den Unterricht einzubeziehen?
- Wenn nein, wie kommen rechtsextreme Materialien im Unterricht juristisch einwandfrei und pädagogisch sinnvoll zum Einsatz? etc.
Selbstverständlich kann der Fragenkatalog jederzeit um ihre Bedürfnisse und Fragen erweitert werden.
Folgende Methoden kommen zum Einsatz:
- Powerpoint-Präsentation. Beamer und Lautsprecher können bei Bedarf vom Referenten gestellt werden
- Fallbeispiele
- Gruppendiskussion
- Rollenspiel
- Vorstellung einschlägiger Materialien
Alle Elemente des Workshops können nach den Bedürfnissen der Teilnehmer nach Absprache im Vorfeld frei miteinander kombiniert und Schwerpunktthemen festgelegt werden.
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