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In der Auseinandersetzung mit rechtsextremen Erscheinungsformen sorgen rechtliche Mittel, wie beispielsweise Haus- und Schulordnungen, für Diskussionsstoff. Während Verbote und Repression aus pädagogischer Sicht kritisiert werden können, drücken Hausordnungen gegen Rechtsextremismus eine klare Positionierung und Handlungsgrundlage gegenüber Schüler/innen und pädagogischem Personal. Bei genauerem Hinsehen bestehen große Unterschiede in der Praxis der Hausordnungen aus der sich folgende Fragen für den Workshop ergeben:

  • Welche juristischen Grundlagen und Erfahrungen gibt es bereits an Berliner OSZ? In welchen Fällen greifen Verbote, welche Wirkungen haben sie?
  • Wie kommen Hausordnungen zustande? Welche Möglichkeiten einer „partizipativen Einführung“ gibt es?
  • Wie können Schüler/innen oder Schülervertretungen bei der Umsetzung der Hausordnung einbezogen werden? Wie setze ich persönlich das Verbot in der konkreten Situation durch?
  • Welche Alternativen zu „Verboten“ bestehen im Haus- und Schulgebäude, Unterricht oder der berufspraktischen Ausbildung?
  • Welche Unterstützung, welchen Rückhalt brauchen die Kolleg/innen innerhalb der Schule?

Durch Kurzreferate sowie Materialsammlungen erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in den Stand der Diskussion und die bisherige Praxis an Berliner Oberstufenzentren. Dies wird, je nach Bedarf, mit Informationen zu Lifestyle und Symbolik oder rechtsextremer Musik ergänzt. In Arbeitsgruppen, Diskussionen und mithilfe von Beratung haben sie die Chance, eigene schul-spezifische Lösungen zu entwickeln.

Der Workshop ist vor allem für Kollegien an Berliner OSZ und Schulen konzipiert und kann, je nach Bedarf, ggf. in einen längerfristigen Beratungsprozess durch unser Projekt eingebunden werden.

 

 

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Aktuelles

Aktualisiert: Kennzeichen und Symbole der rechtsextremen Szene [mehr]

Dokumentation: OSZ Lotis - Der Weg zu einer „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ [mehr]

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