„Homos gibt´s hier nicht!“ Pädagogische Haltungen und Handlungsstrategien im Umgang mit Homophobie im Bereich der beruflichen Bildung
Auch in Einrichtungen der beruflichen Bildung gehören homophobe Einstellungen und homosexuellenfeindliche Äußerungen zum traurigen Alltag.
Wie kann im Unterricht eine allgemeine Atmosphäre der Akzeptanz sexueller Vielfalt gefördert werden? Wie kann homosexuellenfeindlichen Äußerungen effektiv begegnet werden? Bestehen Zusammenhänge von Migrationshintergrund und Homosexuellenfeindlichkeit? Wenn ja, inwieweit verlangen diese nach besonderen pädagogischen Konzepten? Wie können lesbische, schwule oder bisexuelle Schüler/innen unterstützt werden?
Die Auseinandersetzung mit diesen Fragestellungen findet vor Allem im Kennenlernen, Erproben und der Reflektion verschiedener Methoden zur Förderung sexueller Vielfalt statt. Fachliche Inputs, und deren Erörterung bieten weiteren Raum pädagogische Haltungen und konkrete Handlungsoptionen (weiter-) zu entwickeln.
Das Seminar richtet sich an sowohl an Pädagog/inn/en, die bereits Erfahrungen in der Vermittlung Sexueller Vielfalt gesammelt haben, sowie Pädagog/inn/en, die sich zunächst einen Überblick über die Thematik verschaffen wollen.
Inhaltliche und methodische Bestandteile des Seminars:
Inputs:
- Schwul-lesbische und transgender* Lebensweisen von Jugendlichen
- Erläuterung relevanter Begrifflichkeiten
- Ergebnisse aktueller Untersuchungen zum Thema Homophobie in der Einwanderungsgesellschaft
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Möglichkeiten zur weiteren Arbeit (Literatur, Ansprechstellen, weitere Angebote)
Arbeitsformen:
- Interaktionsübungen
- Reflektionsrunden
- Gruppendiskussionen
- Erfahrungsaustausch
- Methoden kollegialer Beratung
*Transgender ist eine Wortbildung zu lateinisch lat. trans, „jenseitig“, „darüber hinaus“ und engl. gender - soziales Geschlecht.
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