osz-gegen-rechts.de

Dieses A2 - Plakat können sie für ihr OSZ per mail bestellen: kontakt[at]osz-gegen-rechts.de. Die Plakate werden dann an sie versandt. Es fallen für sie keine Kosten an.


Informieren, Argumentieren, Handeln

Fortbildungen für Lehrer/innen, Pädagog/innen und Ausbilder/innen

Seminare für Schüler/innen und Auszubildende

Unterstützung für Schülervertreter/innen und für Mitglieder von Jugendauszubildendenvertretungen

Aktionen und Veranstaltungen an OSZ und an Einrichtungen der beruflichen Bildung

Argumente und Materialien gegen rechtsextreme und diskriminierende Parolen

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Folgende Veranstaltungen können sowohl von Lehrer/innen- und Pädagog/innenteams als auch von Schülervertretungen und Jugendauszubildendenvertretungen kostenfrei gebucht werden

Wir kommen in Ihr OSZ oder in Ihre Ausbildungseinrichtung! Die Veranstaltungen finden in Ihren Räumen statt. Teilnehmer/innen: mindestens 8 Personen. Termine: werden mit den Dozent/innen abgestimmt.

Recht gegen Rechts

Wer im Umgang mit Jugendlichen mit rechtsextremen Äußerungen konfrontiert wird, reagiert vielfach tief verunsichert. Es tauchen Fragen auf wie: Was darf ich machen? Was muss ich machen? Und ist, was juristisch geboten ist, auch pädagogisch sinnvoll? Der Workshop will Antworten auf solche Fragen zusammen mit den Teilnehmer/innen erarbeiten. Ausgangspunkt des Workshops ist die juristische Basisinformation: Verfassung und Grundrechte, Strafgesetzbuch, Jugendschutzgesetz, Indizierungsverfahren, Schulrecht Anhand von aktuellen Fallbeispielen und Materialien wird den Teilnehmern/innen die Möglichkeit geboten, gemeinsam mit dem Referenten Methoden zu entwickeln, die die Handlungsspielräume, die der Gesetzgeber lässt, ausnutzen und die pädagogisch sinnvoll scheinen.

Dauer: 3 - 4 Stunden Referent: Jan Buschbom

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Argumentationstraining gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus

Das Argumentationstraining bietet Anregungen für den souveränen Umgang mit alltäglichen diskriminierenden Äußerungen und Verhaltensweisen. Ausgehend von den persönlichen Erfahrungen werden rassistische, antisemitische und rechtsextreme Sprüche entkräftet und Hilfen zum Argumentieren und Eingreifen gegeben: Wann ist es sinnvoll zu argumentieren? Wann nicht? Wann setze ich klare Grenzen oder positioniere mich im Sinne eines menschenrechts-orientierten Standpunkts? Wen will ich mit meiner Intervention erreichen?

Je nach Situation werden Handlungsmöglichkeiten und Selbstbehauptungsstrategien entwickelt und im Rollenspiel erprobt. Das Training ermutigt die Teilnehmenden, ihren demokratischen Anspruch kompetent und konsequent zu vertreten.

Dauer: 4 – 6 Stunden Referentin: Eva Prausner

Gegenargumente zu rechtsextremen Parolen am Beispiel der Parole „Ausländer nehmen Deutschen die Arbeitsplätze weg“

Die Auseinandersetzung mit rechten Argumenten baut in hohem Maße auf der persönlichen Meinung und Glaubwürdigkeit des pädagogischen Personals auf. Die Festigung der individuellen Positionen und Argumentationsfähigkeit ist Ziel dieses Workshops.

Durch Quellentexte von rechtsextremen, zivilgesellschaftlichen, staatlichen oder gewerkschaftlichen Organisationen lernen die Teilnehmenden Zahlen, Fakten, Zusammenhänge und Argumente kennen und prüfen diese auf ihre Tauglichkeit in der Auseinandersetzung.

Anhand von Rollenspiel (optional) und Kurzvortrag werden rechtsextreme Argumentationsstrategien und –techniken u.a. im Schulbereich beleuchtet. Daran knüpft sich die Frage, unter welchen Umständen mit wem sinnvoll diskutiert werden kann, welche Möglichkeiten der Thematisierung im Unterricht bestehen und was passiert, wenn Grenzen des Dialogs erreicht sind.

Dauer: 6 Stunden mit Rollenspiel, Meinungsbarometer, Input, Arbeitsgruppen sowie simulierten Live-Diskussionen Referent: Timm Köhler

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Umgang mit rechtsextremen Erscheinungsformen im Klassenraum

Ein rechter Spruch im Unterricht, provozierende Propaganda oder diskriminierende Beleidigung von Mitschüler/innen – Lehrende müssen häufig sehr schnell entscheiden, wie sie reagieren. Häufig wird jedoch übersehen, dass Schüler/innen nicht nur Probleme schaffen, sondern in den Klassen auch Lösungspotenziale liegen.

Im Zentrum des Workshops steht die Reflektion konkreter Fälle der Teilnehmenden, unterstützt durch Methoden der systemischen Beratung. Je nach Situation in der Klasse/ Schule kann der Workshop durch Informationen zur rechtsextremen Szene vor Ort, am konkreten Fall orientierte Argumentationen oder andere Aspekte ergänzt werden.

Der Workshop richtet sich an Lehrende und Sozialarbeiter/innen, die bereits über konkrete Erfahrungen mit rechtsextremen Erscheinungsformen verfügen und die diese auch auswerten wollen.

Dauer: 4 – 6 Stunden Referent: Timm Köhler

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Hausordnungen gegen Rechtsextremismus - Workshop zur Umsetzung in Berliner OSZ

Viele Berliner OSZ möchten das Tragen rechtsextremer Symbolik und bestimmter Kleidung, die in rechtsextremen Kreisen beliebt ist, nicht länger hinnehmen. Haus- und Schulordnungen, wie sie bereits an einigen OSZ beschlossen wurden, bieten die Grundlage für ein gemeinsames Vorgehen gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung.

Der Workshop ist für Teams an Berliner OSZ und Schulen konzipiert und beschäftigt sich mit der Umsetzung und Verankerung von Hausordnungen im Schulalltag, juristischen Grundlagen und Verhalten in kritischen Situationen. Durch Kurzreferate, Materialsammlungen und Arbeitsgruppen erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in den Stand der Diskussion und die bisherige Praxis an Berliner Oberstufenzentren. Bei Bedarf werden gemeinsam schulspezifische Lösungsvorschläge erarbeitet.

Der Workshop kann sowohl durch Kollegien, als auch einzelne Kolleg/innen, an Berliner OSZ und Schulen angefordert und ggf. in einen längerfristigen Beratungsprozess durch „osz-gegen-rechts“ eingebunden werden.

Dauer: 4 - 6 Stunden Referenten: Jan Buschbom, Michael Hammerbacher, Timm Köhler, Gabriel Landgraf (Exit - Deutschland), Eva Prausner

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Rechtsextreme Symbole und Erscheinungsformen

In der Veranstaltung werden die subkulturellen Erscheinungsformen (Symbole, Musik, Kleidung, Publikationen) und aktuelle Argumentationslinien der neuen Rechten und auch mögliche Gegenargumente vorgestellt. Die Veranstaltung gibt einen Überblick über das Themenfeld und bietet Raum zum Austausch über Erscheinungsformen und Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus in berufsbildenden Einrichtungen. Das Seminar kann sowohl mit Schülervertretungen und JAV, als auch mit Lehrer/innen, Ausbilder/ innen und päd. Mitarbeiter/innen durchgeführt werden. Aufgrund der Vielfältigkeit der möglichen Themen, wird das Programm in einer Vorbesprechung den Interessen der Teilnehmer/innen angepasst.

Dauer: 3 – 6 Stunden Referenten: Jan Buschbom, Michael Hammerbacher, Gabriel Landgraf (Exit-Deutschland)

„Homos gibt´s hier nicht!“ Pädagogische Haltungen und Handlungsstrategien im Umgang mit Homophobie im Bereich der beruflichen Bildung

Auch in Einrichtungen der beruflichen Bildung gehören homophobe Einstellungen und homosexuellenfeindliche Äußerungen zum traurigen Alltag.

Wie kann im Unterricht eine allgemeine Atmosphäre der Akzeptanz sexueller Vielfalt gefördert werden? Wie kann homosexuellenfeindlichen Äußerungen effektiv begegnet werden? Bestehen Zusammenhänge von Migrationshintergrund und Homosexuellenfeindlichkeit, wenn ja, inwieweit verlangen diese nach besonderen pädagogischen Konzepten? Wie können lesbische, schwule oder bisexuelle Schüler/innen unterstützt werden?

Die Auseinandersetzung mit diesen Fragestellungen steht im Zentrum der Veranstaltung. Die individuellen Erfahrungen der Teilnehmer/innen bilden neben kurzen fachlichen Inputs die Grundlage auf der pädagogische Haltungen und konkrete Handlungsoptionen (weiter-) entwickelt werden sollen.

Dauer: 4-6 Stunden Referenten: Ammo Recla (ABqueer e.V.), Erkan Buyurucu (GLADT e.V.)

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Nahostkonflikt im Klassenzimmer

Immer wieder wird der Nahostkonflikt in Schul- und Berufsschulklassen zum Thema. Lehrer und Lehrerinnen reagieren darauf mit gemischten Gefühlen. Einerseits ist es erfreulich, wenn sich Jugendliche für Politik interessieren – und bei diesem Thema ist es meist ein großes Interesse. Andererseits werden von einigen Jugendlichen haarsträubende Ansichten vertreten, die die Grenzen zum Antisemitismus und zur Relativierung des Holocaust überschreiten.

Woher kommt eigentlich das Interesse an einem Konflikt, der abgesehen von den Jugendlichen mit palästinensisch-arabischen Migrationshintergrund, nur selten unmittelbar etwas mit dem eigenen Leben zu tun hat? Was steht mit im Raum, wenn er verhandelt wird? Wie lässt sich dem Bedürfnis nach politischen Auseinandersetzungen entsprechen und zugleich Geschichtsverfälschungen und Antisemitismus entgegentreten?

In dieser Fortbildung laden wir Sie ein zum Erfahrungsaustausch, möchten zu einer Verständigung über Ziele und Herangehensweisen anregen, und werden Materialien und Methoden vorstellen, mit denen Sie das Thema Nahostkonflikt im Unterricht und an Projekttagen bearbeiten können.

Dauer: 4-6 Stunden Referent: Peter Wagenknecht

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Flyer Seminare 2010

4.7 M

Aktuelles

Aktualisiert: Kennzeichen und Symbole der rechtsextremen Szene [mehr]

Dokumentation: OSZ Lotis - Der Weg zu einer „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ [mehr]

Vorbereitung der Wahlen zur Schülervertretung [mehr]

 

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